© Simon Perathoner

© Simon Perathoner

SIMON PERATHONER

 

*1984, Brixen (I)
Lebt und arbeitet in St.Ulrich (I)

F1
Tautology, 2018
240 x 200 x 50 cm
Figuren in Wasserstrahlschnitt (190 x 35 x 10 cm, 116kg) aus Dolomitenstein, 
Schalungsplatten, Stützrequisiten

 

Tautology, eine neue Arbeit für die Biennale Gherdeina ist ein besonderes Portrait. Der Künstler schneidet die wissenschaftliche Formel, nach der die Berge entstanden sind, in den Dolomitenstein, und so überlappen sich verschiedene Sprachen, in denen das Subjekt geschriebenwurde. Das Visuelle und das Semantische prallen aufeinander, und das tun auch das Material und der ortsspezifische Aspekt einer neugeschaffenen Arbeit, die in der pittoresken und erhabenen Landschaft des Langkofels in den Dolomiten dargestellt ist.  Indem er die künstlerische Praxis der Arte Povera oder den konzeptuellen Ansatz von Josef Kosuth aufgreift, lotet Perathoner die Bedeutung und die Semantiken der Repräsentation durch einen räumlichen und zeitlichen Schwindel in seiner Arbeit aus.